
11 TGM-Teams beim Regionalentscheid Mitte in Gründau-Lieblos
11 TGM-Teams beim Regionalentscheid Mitte in Gründau-Lieblos
Mit 11 Teams war der Turngau Mittelhessen beim Regionalentscheid Mitte Gerätturnen weiblich am 26. und 27. September 2026 in Gründau-Lieblos vertreten, um die Qualifikantinnen für das Hessische Mannschaftslandesfinale auszuturnen. Zuvor hatten sich alle Teams in ihrem angehörigen Turngau bereits qualifizieren müssen. Der Region Mitte gehören die Turngaue Kinzig, Mittelhessen, Mittellahn, Lahn-Dill und Wetterau-Vogelsberg an. Es standen sowohl Wettkämpfe im Kürturnen als auch in den Pflichtstufen auf dem Programm. Mit der TSG Wieseck und dem TV 07 Watzenborn-Steinberg konnten sich zwei Teams für das Mannschaftslandesfinale qualifizieren.
Kürwettkämpfe
Am frühen Morgen stand der Wettkampf Kür, Leistungsklasse 4, 9–12 Jahre auf dem Programm, wo die Mittelhessinnen mit dem TV Großen-Linden und der TSG Wieseck vertreten waren. Für die TSG Wieseck starteten Clara Ganter, Hannah Rempel, Clara Umathum, Edda Walden, Pia Wenderoth und Cela Feustel. Nach guten Vorträgen an Sprung (33,40 Punkte) und Stufenbarren (32,35 Punkte) musste das Team am Schwebebalken einige Abzüge in Kauf nehmen, bevor am Boden noch einmal 33,45 Zähler hinzukamen. Als eifrigste Punktesammlerin erwies sich Clara Umathum, die am Sprung und Boden sehr überzeugte. Das Team belegte am Ende Rang sieben. Spannend machte es der TV Großen-Linden, der in der Besetzung Wilma Wilbrandt, Ranja Warth, Marie Schulz, Sarah Noll und Leni Voß antrat. Mit 36,20 Punkten am Boden im Gepäck startete das Team in den Wettkampf und lag damit auf Rang vier. Hier holte Warth tolle 11,85 Punkte. Am Sprung konnten die Lindenerinnen weitere 35,70 Punkte erturnen, was sogar das drittbeste Tagesergebnis war. Besonders Wilbrandt (12,03 Punkte) und Schulz (12,17 Punkte) hatten einen erheblichen Anteil daran. Auch am Stufenbarren konnten die Mannschaft das drittbeste Tagesergebnis holen (35,00 Punkte), wo Leni Voß ihrem Team zu einem gute Gerätestart verhalf. Am Balken behielten die Lindenerinnen die Nerven, turnten mit 35,35 Punkten erneut das drittbeste Tagesergebnis – woran Noll einen erheblichen Anteil beisteuern konnte. Mit 142,25 Punkten belegte das Team am Ende den dritten Podestplatz und schrammte nur knapp an der Qualifikation für das Mannschaftslandesfinale vorbei.
Im Anschluss stellten sich der TSV Allendorf/Lahn und der TSV Krofdorf-Gleiberg im Wettkampf Kür Leistungsklasse 3, Jahrgang 2010 und jünger. Nach einem guten Start am Sprung für das Krofdorfer Team, mussten die Mädchen am Stufenbarren und Balken zwar einige Abzüge in Kauf nehmen, konnten jedoch am Ende mit schönen Bodenvorträgen den Wettkampf abschließen. Dabei überzeugten Julia Mühl und Martha Grahl am Sprung, Elif Üstundag am Stufenbarren, Marie Grofer am Balken sowie Liv Hartmann am Boden. Die Mannschaft belegte am Ende Rang acht, holte sich aber neue Motivation und Ziele für die kommenden Trainingsstunden. Auf Rang neun kam der TSV Allendorf/Lahn, der in der Besetzung Jonna Scheld, Nele Jäger, Tonie Michel, Paula Dahm, Emma Manrschall und Hanna Bui antrat. Nach einem guten Start am Stufenbarren hatte das Team einige Abzüge am Balken und Boden zu verkraften, bevor am Sprung zum Ende großartige 32,60 Zähler hinzukamen. Die meisten Zähler konnte Jonna Scheldfür ihr Team erturnen.

Bei den ältesten Kürturnerinnen, Leistungsklasse 2, jahrgangsoffen, gingen der TV Großen-Linden und die TSG Wieseck für Mittelhessen ins Rennen. Mit dem Stufenbarren startet die TSG Wieseck in den Wettkampf und musste dort einen Abgang vom Gerät und einige Abzüge verkraften. Doch dies gelang dem Team gut, sodass am Ende noch 35,35 Punkte zusammenkamen, woran Sophie Reis mir ihrer tollen Übung einen entscheidenden Anteil hatte. Am Schwebebalken verlief der Wettkampf ebenfalls nicht wie erhofft, da mehr Abzüge als geplant anfielen. Tara Curth verhalf ihrer Mannschaft jedoch mit der letzten Übung zu starken 12,15 Punkten und so zu einem versöhnlichen Abschluss an diesem Gerät. Am Boden trumpften die Wieseckerinnen im Anschluss auf, holten das höchste Tagesergebnis (42,35 Punkte) und präsentierten sehr starke Vorträge durch Schardt und Keul. Weitere 36,80 Punkte kamen zum Abschluss am Sprung hinzu, wo Weimer eine hohe Wertung erturnte und Bepler die Teamwertung absichern konnte. Mit 149,75 Punkten kletterte die TSG Wieseck am Ende auf Rang zwei und sicherte sich damit die Qualifikation für das Mannschaftslandesfinale. Nach einem schönen Wettkampf unter den Augen der mitgereisten Fans, beendete der TV Großen-Linden diesen auf Rang fünf. Dabei startete das Team am Sprung mit 36,35 Punkten gut in den Wettkampf, konnte sich am Stufenbarren mit tollen Vorträgen auf 35,90 Punkte steigern und am Balken starke 36,80 Punkte erturnen. Lediglich am Boden musste die Mannschaft trotz guter Übungen etliche Teams ziehen lassen – die Leistungsdichte war hier enorm. Für schöne Vorträge sorgten Luise Delskamp am Stufenbarren und Boden, Angelina Pawek am Schwebebalken, Hanna Zachariasz am Sprung und Boden, Amelie Lepper am Boden und Balken, Ella Vogel am Sprung und Balken sowie Lajana Wilde am Sprung und Stufenbarren.
Pflichtwettkämpfe
Pflichtstufe 5, 11 Jahre und jünger hieß die Anforderung für die jüngsten Turnerinnen, wo die TSG Wieseck und der TSVAllendorf/Lahn je ein Team ins Rennen schickte. Mit 34,95 Punkten zum Auftakt am Sprung rangierte die TSG Wieseck im Mittelfeld. Starke 39,70 Punkte erturnten die Wieseckerinnen am Stufenbarren, was auch ihr bestes Geräteergebnis war. Mit 38,20 Zählern am Schwebebalten holte sich das Team das viertbeste Tagesergebnis. 39,64 Punkte rundeten einen guten Wettkampf am Boden ab. Die TSG Wieseck belegte am Ende Rang fünf. Dabei überzeugte Helene Fabricius am Balken (13,13 Punkte), Florina Schermbach-Michalski am Boden (13,17 Punkte), Lara Löytynoja am Balken (12,47 Punkte), Sophie Rempel und Nora Schmermund am Stufenbarren sowie Elisabeth Messerschmidt am Boden. Auf Rang sieben kam der TSV Allendorf/Lahn, der seine Zähler vor allem am Sprung (37,20 Punkte) mit dem viertbesten Tagesergebnis und am Boden (38,83 Punkte) erturnte. Ella Moog, Jana Janik, Mariella Graf, Luna Wagner-Lima und Sophie Weber brachten ihre Vorträge allesamt gut durch und konnten ebenfalls zufrieden auf den Wettkampf zurückblicken. Als eifrigste Punktesammlerinnen erwiesen sich Mariella Graf und Jana Janik.

Einziger mittelhessischer Vertreter war der TV Großen-Buseck im Wettkampf Pflichtstufe 5–6, 13 Jahre und jünger. Dem Team gehörten Lara Eichhöfer, Martha Bayer, Lotta Schar, Maila Scherer, Nele Schöner und Estell Pleskij an. Nach einem mäßigen Auftakt am Sprung (41,95 Punkte), sammelten die Buseckerinnen 39,75 Zähler am Stufenbarren und erturnten im Anschluss das drittbeste Tagesergebnis am Schwebebalken und am Boden. Die Mannschaft freute sich daher enorm über Rang fünf, zumal die Plätze vier bis sechs dicht beisammen lagen. Wertvolle Zähler holten Bayer und Pleskij am Sprung, Schaar am Stufenbarren, Eichhöfer und Schöner am Balken sowie Scherer am Boden.

Die ältesten Pflichtturnerinnen waren im dritten und letzten Durchgang des Entscheides im Wettkampf Pflichtstufen 6–9, jahrgangsoffen, an der Reihe. Hier hatten sich der TV 07 Watzenborn-Steinberg und der TV Alsfeld qualifiziert. Mit starken 44,60 Punkten am Boden kam die Mannschaft gut in den Wettkampf und rangierten gleich auf Rang zwei. Besonders Annalena Schneider und Fina Jäger konnten hier mit tollen 15,05 bzw. 14,90 Punkten auf sich aufmerksam machen. Ihr bestes Teamergebnis holten die Watzenbornerinnen am Sprung (48,30 Punkte). Erneut waren nur die späteren Siegerin besser. Einen erheblichen Anteil daran hatte Eleyna Klein mit 16,55 Zählern. Am Stufenbarren kamen weitere 42,60 Punkte hinzu. Auch hier zeigten die Mädchen eine geschlossene Teamleistung, die Stella Martschin absicherte. Noch einmal Nerven am Schwebebalken behalten, das war das Ziel am letzten Gerät. Dies meisterte die Mannschaft sehr gut und holte erneut das zweitbeste Tagesergebnis. Hier begeistere Julie Neeb mit 14,05 Zählern. Nach einem Wettkampf mit sehr gelungenen Vorträgen erturnte sich der TV Watzenborn-Steinberg Rang zwei und sicherte sich überglücklich damit die Qualifikation für das Hessische Mannschaftlandesfinale. Nur knapp dahinter erreichte der TV Alsfeld den dritten Podestplatz. Zwar verpasste das Team die Qualifikation, konnte aber ebenfalls sehr zufrieden auf den Wettkampf zurückblicken. Die Mannschaft turnte in der Besetzung Lena Prinz, Carla Lippert, Lotta Kolb, Johanna Krause, Paulina Herzog und Charlotte Renz. Nach 47,30 Punkten am Sprung, holten die Alsfelderinnen das zweitbeste Geräteergebnis am Stufenbarren, weitere 43,55 Punkte am Schwebebalken sowie 44,45 Punkte am Boden, was jeweils das drittbeste Tagesergebnis bedeutete. Als eifrigste Punktesammlerin erwies sich Lena Prinz, weitere starke Vorträge kamen von Lippert und Kolb am Boden, Krause und Herzog am Sprung sowie Renz am Stufenbarren.
